Jetzt wirds ein bischen schwer zu erklären was ich meine aber ich hoffe ich kann es gut genug beschreiben.

Das Problem das ich meine tritt nicht nur im Chi Sao auf aber da kann man es besonders überdeutlich wahrnehmen.
Auch an der Holzpuppe kann man das Problem haben und die Übung zielt auch extra darauf ab.
Was ich meine ist zurücknehmen des Arms beim Drehen.Viele Leute ziehen beim wechseln vom Bong Sao zum Taan Sao den Arm ein bischen zurück um ihn dann wenn er in der Taan Sao Endposition angekommen ist nach vorne schieben oder stossen zu können.Genaugenommen verursacht das auch dieses leichte nach vorn und zurück schaukeln und auch das auf und abwippen beim Drehen.
Genau das selbe Problem tritt an der Holzpuppe auf.
Wenn man in der 1 Sektion am Anfang das 1.mal nach links wendet und Bong Sao anwendet kommt anschliessend der Wechsel von Bong Sao zu Taan Sao während man links mit einem Halbzirkelschritt um die Holzpuppe herum geht und dann wieder auf die Holzpuppe zu.
Dabei darf der Kontakt zum Arm der Holzpuppe nicht verloren gehen.Auch der vorwärts gerichtete Druck darf nicht nachlassen.
Viele Leute nehmen den Arm dabei ein wenig zurück um fester zusachlagen zu können was aber falsch ist.
In der Praxis ist das vergleichbar mit Ausholen und das macht man im VT nicht!
Da man in WSLVT immer von da wo sich die Hände gerade befinden also von Punkt zu Punkt schlägt muß und darf man nicht ausholen um Power für den Schlag zu bekommen.
Hinzu kommt das unter dem Gesichtspunkt des Lat Sao Jik Chung der Gegner (Trainingspartner) das zurücknehmen des Armes als verschwinden des Gegendrucks spürt und somit als Lücke durch die er schlagen kann.
Wenn man den Arm beim Drehen leicht zurück nimmt um mehr Kraft zu generieren durch ausholen dann nimmt man den Dreh und Druckpunkt von der idealen Position und wird angreifbar.
Ich hoffe ich hab jemanden zum nachdenken gebracht und daß meine Erklärung einigermassen gut verständlich war.
Viel Spaß beim Training und bleibt dran!